Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026
Starke Gesundheitsversorgung für Stadt und Land
Eine gute medizinische Versorgung darf nicht von der Postleitzahl abhängen. Christine Klingohr setzt sich dafür ein, dass Patientinnen und Patienten in allen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns verlässliche Anlaufstellen finden.
Gesundheit muss erreichbar bleiben
Mecklenburg-Vorpommern ist von größeren Städten, kleinen Gemeinden und weiten Entfernungen geprägt. Gerade deshalb ist eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung eine zentrale Aufgabe. Menschen brauchen erreichbare Haus- und Facharztpraxen, Apotheken, Rettungsdienste, Krankenhäuser, Therapieangebote und Pflegeberatung. Entscheidend ist, dass diese Bereiche nicht isoliert arbeiten, sondern regional gut miteinander vernetzt sind.
Auch das Bundesgesundheitsministerium beschreibt die Sicherung einer flächendeckenden und wohnortnahen ärztlichen Versorgung – besonders in ländlichen Regionen – als wichtige gesundheitspolitische Aufgabe. Für ein Flächenland bedeutet das: Nachwuchs gewinnen, bestehende Praxen stabilisieren, Übergaben erleichtern und neue Versorgungsmodelle sinnvoll nutzen.
Christine Klingohrs gesundheitspolitischer Schwerpunkt
Christine Klingohr ist Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Gesundheitspolitik und stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses. In einer öffentlichen Erklärung zur Weiterentwicklung der medizinischen Nachwuchsgewinnung unterstützte sie zusätzliche Studienplatzkontingente für Bereiche, in denen Unterversorgung droht. Genannt wurden neben der Humanmedizin auch Zahnmedizin, Pharmazie und der Öffentliche Gesundheitsdienst.
Der Ansatz dahinter ist nachvollziehbar: Wer junge Fachkräfte frühzeitig für eine Tätigkeit in Mecklenburg-Vorpommern gewinnt und ihnen verlässliche berufliche Perspektiven bietet, stärkt langfristig die Versorgung vor Ort. Dabei geht es nicht nur um einzelne Arztstellen, sondern um ein tragfähiges regionales Netzwerk.
Was eine starke Versorgung konkret braucht
- Hausärztliche Versorgung: Praxen müssen auch bei altersbedingten Übergaben fortgeführt oder durch neue Angebote ersetzt werden können.
- Fachärztliche und psychotherapeutische Angebote: Lange Wege und Wartezeiten dürfen nicht zur dauerhaften Belastung werden.
- Apotheken und Arzneimittelversorgung: Persönliche Beratung vor Ort bleibt besonders für ältere und chronisch kranke Menschen wichtig.
- Rettungsdienst und Notfallversorgung: Klare Zuständigkeiten, gute Leitstellen und abgestimmte Wege sorgen dafür, dass Hilfe schnell ankommt.
- Digitale Ergänzungen: Videosprechstunden, digitale Befunde und Telemedizin können Wege verkürzen, ersetzen aber nicht überall den persönlichen Kontakt.
- Prävention: Gesundheitsförderung, Früherkennung und niedrigschwellige Beratung helfen, Erkrankungen früher zu erkennen oder zu vermeiden.
Stadt und Land gemeinsam denken
Eine gerechte Gesundheitsversorgung bedeutet nicht, dass jede Gemeinde alle medizinischen Leistungen selbst vorhalten muss. Sie bedeutet jedoch, dass verbindliche Versorgungsketten bestehen. Dazu können regionale Gesundheitszentren, mobile Angebote, telemedizinische Unterstützung, Kooperationen zwischen Kliniken und Praxen sowie gut erreichbare Beratungsstellen beitragen.
Wichtig ist außerdem, die Perspektive der Beschäftigten einzubeziehen. Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, Rettungsdienste, medizinische Fachangestellte und viele weitere Berufsgruppen brauchen gute Arbeitsbedingungen, planbare Strukturen und weniger unnötige Bürokratie.
Warum politische Erfahrung dabei zählt
Christine Klingohr verbindet ihre Arbeit im Sozial- und Finanzausschuss mit kommunaler Erfahrung. Gesundheitspolitische Entscheidungen betreffen Finanzierung, Personal, Infrastruktur und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Ebenen. Wer sowohl die kommunale Praxis als auch parlamentarische Verfahren kennt, kann diese Zusammenhänge besser zusammenführen.
Ihr Leitgedanke ist eine Versorgung, die nicht nur in Ballungszentren funktioniert, sondern auch in ländlichen Regionen zuverlässig bleibt. Das ist für Familien, Berufstätige, ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen gleichermaßen wichtig.
Für Gesundheit vor Ort
Am 20. September 2026 wird über die künftige Ausrichtung der Landespolitik entschieden. Weitere Informationen zu Christine Klingohrs gesundheitspolitischer Arbeit und ihrer Kandidatur finden sich auf den offiziellen Seiten.
Politische Arbeit ansehen Zur Kandidatinnen-WebsiteHäufige Fragen und Antworten
Warum ist die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum besonders anspruchsvoll?
Weite Wege, eine geringere Bevölkerungsdichte und altersbedingte Praxisübergaben erschweren die Planung. Deshalb braucht es regionale Netzwerke, Nachwuchsgewinnung und gut abgestimmte Versorgungsangebote.
Welche Rolle spielt das Land bei der ärztlichen Versorgung?
Die ambulante vertragsärztliche Sicherstellung liegt grundsätzlich bei den Kassenärztlichen Vereinigungen. Das Land kann jedoch über Ausbildung, Förderprogramme, Infrastruktur, Gesetzgebung und Kooperationen wichtige Rahmenbedingungen mitgestalten.
Was bedeutet Landarztquote?
Bei einer Landarztquote werden Studienplätze unter bestimmten Voraussetzungen an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die sich verpflichten, später für einen festgelegten Zeitraum in unterversorgten Regionen tätig zu werden.
Kann Telemedizin Arztpraxen ersetzen?
Telemedizin kann Beratung, Verlaufskontrollen und den Austausch von Befunden erleichtern. Sie ist eine sinnvolle Ergänzung, ersetzt aber nicht in allen Fällen Untersuchungen, Diagnostik und den persönlichen Kontakt.
Welche Funktion hat Christine Klingohr in der Gesundheitspolitik?
Sie ist Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern für Gesundheitspolitik und stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses.

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