Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026
Teilhabe und Inklusion für eine gerechte Gesellschaft
Inklusion bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen von Anfang an gleichberechtigt teilnehmen können. Nicht der Mensch muss sich an Barrieren anpassen – Strukturen, Informationen und Angebote müssen zugänglich werden.
Teilhabe ist ein Menschenrecht
Die UN-Behindertenrechtskonvention stellt klar, dass Menschen mit Behinderungen ein Recht auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe haben. Inklusion betrifft deshalb alle Lebensbereiche: Bildung, Ausbildung, Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Pflege, Mobilität, Kultur, Sport, digitale Angebote und politische Beteiligung.
Barrieren können baulich sein, etwa durch Treppen oder fehlende Orientierung. Sie können aber auch in komplizierter Sprache, nicht zugänglichen Internetseiten, Vorurteilen, fehlender Assistenz oder unflexiblen Verfahren liegen. Eine gerechte Gesellschaft erkennt diese Hindernisse und baut sie gemeinsam mit den Betroffenen ab.
Christine Klingohrs sozialpolitischer Ansatz
Christine Klingohr ist sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses. Im Zusammenhang mit der Eingliederungshilfe hat sie 2026 öffentlich betont, dass Inhalt, Umfang, Qualität und Vergütung der Leistungen klar geregelt werden müssen und dass Teilhabe sowie Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen im Mittelpunkt stehen.
Entscheidend ist dabei der Grundsatz „Nichts über uns ohne uns“. Menschen mit Behinderungen, Angehörige, Selbstvertretungen, Leistungserbringer und Kommunen müssen frühzeitig beteiligt werden, wenn Regeln oder Angebote verändert werden.
Wo Barrieren konkret abgebaut werden müssen
Eingliederungshilfe verlässlich gestalten
Die Eingliederungshilfe unterstützt Menschen mit Behinderungen dabei, selbstbestimmt zu wohnen, zu arbeiten, zu lernen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Damit Leistungen tatsächlich ankommen, müssen Zuständigkeiten verständlich, Verfahren zügig und Angebote regional verfügbar sein.
Auch die Qualität der Leistungen und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten gehören dazu. Unklare Finanzierungsregeln oder langwierige Auseinandersetzungen zwischen Kostenträgern und Leistungserbringern dürfen nicht auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen werden.
Barrierefreiheit von Anfang an planen
Nachträgliche Umbauten sind häufig teurer und weniger wirksam als eine inklusive Planung von Beginn an. Das gilt für Gebäude ebenso wie für Websites, Formulare, Verkehr, Veranstaltungen und öffentliche Kommunikation. Universelles Design hilft nicht nur Menschen mit Behinderungen: klare Sprache, stufenlose Zugänge und verständliche Orientierung nützen auch älteren Menschen, Familien und Personen mit vorübergehenden Einschränkungen.
Mecklenburg-Vorpommern verfolgt auf Landesebene das Ziel, gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten in allen Lebensbereichen zu schaffen. Christine Klingohrs politische Aufgabe ist es, diesen Anspruch im Sozialausschuss und in der parlamentarischen Arbeit mit konkreten Regeln und verlässlichen Strukturen zu verbinden.
Für eine Gesellschaft ohne vermeidbare Barrieren
Offizielle Informationen zu Inklusion, Behindertenpolitik und Christine Klingohrs sozialpolitischer Arbeit finden Sie auf den folgenden Seiten.
Inklusion in Mecklenburg-Vorpommern UN-BehindertenrechtskonventionHäufige Fragen und Antworten
Was ist der Unterschied zwischen Integration und Inklusion?
Integration fügt Menschen in bestehende Strukturen ein. Inklusion gestaltet Strukturen von Anfang an so, dass unterschiedliche Menschen gleichberechtigt teilnehmen können.
Was bedeutet Barrierefreiheit?
Barrierefreiheit bedeutet, dass Gebäude, Verkehrsmittel, Informationen, digitale Angebote und Dienstleistungen grundsätzlich ohne besondere Erschwernis nutzbar sind.
Was ist Eingliederungshilfe?
Eingliederungshilfe umfasst Leistungen, die Menschen mit Behinderungen eine selbstbestimmte Lebensführung und Teilhabe ermöglichen – etwa in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Bildung und soziale Teilhabe.
Warum ist Beteiligung von Betroffenen wichtig?
Menschen mit Behinderungen kennen Barrieren aus eigener Erfahrung. Ihre Perspektiven helfen, praxistaugliche Regeln und Angebote zu entwickeln und Fehlplanungen zu vermeiden.
Welche Funktion hat Christine Klingohr bei diesem Thema?
Sie ist sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses im Landtag Mecklenburg-Vorpommern.

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